Rettet den Eckspielplatz!
Bringt es eigentlich Glück für ein Haus, wenn für den Bau erstmal ein paar lästige Kinder vom Spielplatz vertrieben werden müssen, damit man ihn abreißen kann? "Die Würde des Investors ist unantastbar!" war am 10.7. auf einem Demo-Plakat (Mega-Spree) zu lesen.
Mitmachen!
Schickt uns Eure Meinung: an info@eckspielplatz-retten.org
(Schickt Eure Meinung auch an Herrn Gothe/Baustadtrat Mitte und "Verhandlungs"-partner der Vivico: ephraim.gothe@ba-mitte.verwalt-berlin.de)
Ladet Freunde ein! Zum Spielplatzbesuch und zum Protest: Unterschriftenliste zum Herunterladen.
Spielplatzdemo am 25.4.2010




Bider: Clemenz Seiz, Eric Irmer
Kinder und Erwachsene: Warum unser Spielplatz bleiben soll:
- 20.04.2010, Frank Möller, www.CARambolagen.de:
Ver-Dichtung und Wahrheit
Der Eckspielplatz an der Bernauer Straße ist schon jetzt eine „Brücke“ zwischen Wedding und Prenzlauer Berg. Warum etwas Funktionierendes zerstören?
Das letzte was wir in unseren Kiezen brauchen ist eine massive Bebauung auf Kosten eines Spielplatzes. Der Eckspielplatz soll nur ein weiteres Opfer der Planspielchen des Bezirks Mitte und des Senats werden, die ausschließlich auf Basis der Gewinnmaximierung von Grundstücksverwertungfirmen entworfen werden, um „ehemaliges“ (sprich: veruntreutes) Volkseigentum zu versilbern.
Der Eckspielplatz ist, neben seiner eigentlichen Funktion, ein augenfälliges Symbol für das Ungleichgewicht zwischen den Kapitalinteressen der „Verwerter“ und den Bedürfnissen der Bürger.
Das Dogma der urbanen „Verdichtung“, auch von Stadtrat Gothe hochgehalten, hat sich als ökologisch kontraproduktiv erwiesen. Längst haben sich moderne Stadtplaner von diesem Dogma abgewendet. Die Gleichung „Verdichtung = ökologisch“ ist in der Undifferenziertheit ihrer Anwendung eine glatte Lüge. Verdichtung ist ökologisch in Ostwestfalen - in den Berliner Innenstadtbereichen ist sie das Gegenteil. Die Menschen in unserem Kiez brauchen Grün- und Spielflächen, keine weiteren Bauprojekte. Davon haben wir in der Bernauer Straße schon genug!
- Jörg Schleicher , Mauerpark : unter dem faulen Mauerpark-"Kompromiss" soll auch die freie Schule am Mauerpark leiden - die AnliegerInitiative Marthashof.org AIM erkärt sich solidarisch mit der Ini http://eckspielplatz-retten.org/ !
- "Weil man hier so viel Spaß haben kann."
Zoe (8) - "der eck ist ein platz, wo sich schulkinder und kiezkinder treffen und kennenlernen. ein freiraum. ein sonnenplatz. ein ort für ganz kleine und große kinder (sandkasten bis bäume). ein platz zum austauschen für die eltern nach der schule. ein atem-raum zwischen all dem neubau. ein grünplatz und vogel- und bienenort."
Petra - "Ich mag den Spielplatz - ich bin jeden Tag dort - er soll nicht weggemacht werden!"
Emil (8) - Weil hier ein Kletterbaum steht.
- Weil hier so lange die Sonne scheint.
- Weil man hier Schaukelfußball spielen kann.
- Weil man hier "Steh-Geh" spielen kann.
- Weil er so schön ist.
- Weil die Bernauer Straße nirgends Spieplätze hat.
- Weil wer-weiß-wieviele Stockwerke Gewerbe hier völlig fehlplatziert sind, zwischen Wohnhäusern, Schule und Park.
- Weil gegenüber der ganze Mauerstreifen zugebaut wird.
- Weil man nirgends so entspannt mit Kindern auf die Straßenbahn warten kann.
- Weil der ....

